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Gesamthärte (GH)

Bei der Beschreibung der Wasserhärte fallen Begriffe wie GH (Gesamthärte) und KH (Karbonathärte). Beide sind deutsche Bezeichnungen und werden in den Niederlanden als „Grade der deutschen Härte“ angegeben. Während viele andere Länder andere Einheiten verwenden, orientiert man sich in den Niederlanden an der deutschen Terminologie.

Die Karbonathärte (KH) haben wir bereits in einem früheren Artikel besprochen. Die KH ist extrem wichtig für die Gesundheit unseres Teichs und unserer Fische. In diesem Artikel werden wir uns eingehender mit der Gesamthärte (GH) befassen.

Was schlägt die GH vor?

Die Gesamthärte (GH) gibt die Konzentration der Erdalkaliionen im Teichwasser an. Diese bestehen zu über 99 % aus Calcium und Magnesium. Wenn von GH die Rede ist, bezieht sich dies auf die im Teichwasser gelösten Mengen an Calcium und Magnesium. Diese Konzentration wird in Grad deutscher Härte (GH) angegeben. Eine GH von 8 entspricht daher einer Gesamthärte von acht Grad deutscher Härte (GH = 8° DH). Der Begriff „Gesamthärte“ ist irreführend; er erweckt den Eindruck, dass er auch die Karbonathärte (KH) umfasst. Dies ist jedoch nicht der Fall. GH und KH sind separate Größen, die unabhängig voneinander eingestellt werden können.

Welche Bedeutung hat das Wachstumshormon?

Kalzium und Magnesium sind Metalle, die für die Gesundheit des Teichs und seiner Bewohner nur von untergeordneter Bedeutung sind. Fische benötigen, wie Menschen, geringe Mengen dieser Mineralien. Kalzium spielt eine Rolle beim Knochenaufbau und der Zahnerhaltung (bei Karpfen also sowohl bei Knochen als auch bei Zähnen) sowie beim Transport anderer Mineralien im Körper. Magnesium ist wichtig für Muskeln und Nervensystem.

GH-Messung im Teich?

Da Fische nur sehr geringe Mengen an Kalzium und Magnesium benötigen, tritt ein Mangel in Teichen praktisch nie auf. Insbesondere bei regelmäßigem Wasserwechsel ist die Versorgung durch Leitungswasser und Fischfutter ausreichend. Pflanzen hingegen verbrauchen Kalzium und Magnesium in großem Umfang. Bei naturnahen Teichen mit vielen Pflanzen ist ein ausreichend hoher Gesamthärtewert (GH) daher etwas wichtiger. Doch auch in solchen Teichen kommt es bei regelmäßigem Wasserwechsel fast nie zu einem Mangel. Die Messung des GH-Wertes ist daher in der Regel unnötig, es sei denn, man hat sehr viele Pflanzen und wechselt das Wasser nur selten. In diesem Fall ist die Messung wichtig, und man kann GH-Präparate verwenden, um den Wert aufrechtzuerhalten. Ein GH-Wert von 4 °dH ist für Pflanzen und Tiere ausreichend; dieser Wert wird fast nie unterschritten. Ein zu hoher GH-Wert kann jedoch zu Kalziumablagerungen führen, die Pumpen und Heizelemente schädigen.

GH und KH

Die Messung der Karbonathärte (KH) ist daher wesentlich wichtiger als die Messung der Gesamthärte (GH). Ein zu niedriger KH-Wert kann einen pH-Abfall verursachen und hat verheerende Folgen für den Teich und die Fische.

Autor: Joop van Tol (www.koitoday.nl)

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